Kurzmitteilung zu Überweisungen

Ab dem 9.Oktober wird europaweit eine neue Regelung bezüglich Überweisungen eingeführt. Zukünftig müssen Banken einen Echtzeitabgleich zwischen Empfängerfeld und IBAN durchführen. Weichen diese Felder voneinander ab, wird eine Warnung angezeigt. Komplette Übereinstimmung führt zu einer direkten Freigabe der Überweisung, leichte Abweichungen zu einem gelben Warnfeld und fehlende Übereinstimmung zu einem roten Warnfeld. Bei Gelb und Rot muss die Überweisung manuell erneut bestätigt werden damit diese von der Bank getätigt wird. Ziel der Maßnahme ist es Betrug bei Überweisungen einzudämmen. Da bei Überweisungen an uns häufig Rote Hilfe Nürnberg als Empfängerin angegeben wird, kann es sein das eine gelbe Warnung erscheint. Formal korrekt lautet die Empfängerin Rote Hilfe e.V.

Für euch ändert sich dadurch nichts. Ihr könnt bei Daueraufträge wahlweise das Empfängerfeld einfach anpassen oder werdet von eurer Bank nach einer Bestätigung vor dem Tätigen der Überweisung gefragt.

Demo am 27.09.: Antifaschismus bleibt notwendig – und wir solidarisch!

Um noch einmal alle Unsicherheiten zu beseitigen: Das Urteil in Hannas Prozess wird am 26. September gesprochen, Am Samstag drauf – also am 27.9. – gehen wir in Nürnberg auf die Straße. Es wird überregional mobilisiert. Wir treffen uns um 12 Uhr am Veit-Stoß-Platz, machen unsere Demo und spucken danach den geplanten Aufmarsch von GfD ordentlich in die Suppe. Kommt zahlreich!

08.09.2025 – Bericht vom 31. Prozesstag

Plädoyers von Bundesanwaltschaft und Nebenklage

Zu Beginn richtet der Vorsitzende Richter das Wort mal wieder an die Besucher*innen: bei den anschließenden Plädoyers der Bundesanwaltschaft und der Nebenklage ist (wie immer) „jegliche Äußerung zu unterlassen“, Applaus oder andere Formen der Meinungsäußerung können mit bis zu 1.000€ Ordnungsgeld oder bis zu einer Woche Ordnungshaft bestraft werden.

Dann wird die Beweisaufnahme geschlossen und die Bundesanwaltschaft (BAW) beginnt ihren Schlussvortrag:

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04.09.2025 – Bericht vom 30. Prozesstag

Heute ist neben den üblichen Verfahrensbeteiligten auch der Vertreter der Nebenklage, Rechtsanwalt Schlüter, der die Brinkmann vertritt, anwesend.

Zu Beginn stellt der Prof. Dr. Eisenmenger die Inhalte aus der im August neu aufgetauchten Akte mit den ungarischen rechtsmedizinischen Gutachten vor: Im Fazit sind die Ergebnisse die gleichen zu denen auch er gekommen ist, der einzige Unterschied ist, dass die ungarischen Kolleg*innen keine Erkenntnisse hatten, mit welcher Kraft die Schläge ausgeführt worden sein sollen. Eisenmenger konnte aber dazu auf seine Versuche mit dem Schweinehaut-Metallschädel zurückgreifen, die er mit einem Metall- Schlagstock durchführte.

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15.07.2025 – Bericht vom 25. Prozesstag

Prozesstag beginnt mit leichter Verspätung, laut Stoll ist die U-Bahn schuld.

Auf dem Programm stehen zwei Sachverständige. Die erste ist erneut Frau Hillenbrand vom bayerischen LKA. Sie stellt ihre Videoauswertung zur Identifizierung von 7 Personen vor. Die Methodik ist bereits bekannt und ihre Ausführungen ziehen sich bis zur Mittagspause. Anhand von Merkmalen wie „Nasenflügelfurche“, „Nasenwangenfalte“, „Nasenlippenfurche“ oder „Ohrinnenschenkel“ gibt sie ihre Einschätzung dazu ab, ob die Personen im Video die verdächtigten Genoss*innen sind. Diese „Urteile“ werden bei allen wie folgt gefällt: „nicht auszuschließen“, „kann weder bestätigt noch ausgeschlossen werden“, „ist davon auszugehen, dass…“

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